33. BMW Mannschaftszeitfahren am 19. September 2010 in Ismaning

 

 

Dieses Jahr fuhren wir nicht mit...sondern hinterher!

 

 

 

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Wie sich schon letztes Jahr gezeigt hat, ist es immer von Vorteil, einen Ersatzmann in der Hinterhand zu haben.

 

So kam es auch dieses Jahr, zwei Tage vor dem Rennen, zum Fahrerwechsel zwischen Benni, der krankheitsbedingt ausfiel und Alexander ‚Ali’, welcher zum Glück im Vorfeld beim Training mit dabei war.

Somit stand der diesjährige Vierer fest: Sebastian Lackert, Ernst Pfitzinger, Alexander ‚Ali’ Richter und Heiko Blum. Letzterer ist von allen als Einziger schon mal beim Mannschaftszeitfahren in Ismaning gestartet.

Wolfgang Menapace und Kathrin Lackert (Sebastians bessere Hälfte) übernahmen die Mannschaftsbetreuung und hatten alle Hände voll zu tun, das Team anzufeuern und zahlreiche Fotos zu schießen.

Die Motivations-anfeuerungs-begeisterungsrufe waren auch dringend notwendig, denn es lief nicht so rund wie erhofft.

In der 6. Runde nahm Ali die Beine hoch und wir mussten die letzten 3 Runden zu dritt weiterfahren. Zudem konnte Heiko, durch Krämpfe geplagt, keine hilfreiche Tempoarbeit mehr leisten, so dass Sebastian und Ernst öfter im Wind standen als ihnen vielleicht  lieb war.

Unsere Endzeit von 1:41:22h (Schnitt 41,5 km/h)ist unter diesen Umständen doch noch recht gut, vor allem aber ist keiner von uns gestürzt, was dieses Jahr mal wieder nicht selbstverständlich war, wie sich bei anderen Mannschaften gezeigt hat.

 

Leider aber waren die anderen Team so was von stark, dass unser 36.Platz das Ergebnis etwas relativiert und die obligatorische Frage von Ippi bei der Siegerehrung: „ Und woran lag es diesmal?“ durch die Aussage ersetzt wurde: „Letztes Jahr wart ihr aber schneller“.

 

Unsere Erklärungsversuche, dieses Jahr mit einem neu besetzten Team angetreten zu sein und 75% von uns sind noch nie beim BMW Vierer gestartet, verliefen im Sande. Für Ippi war es mehr eine Formalität und er überreichte uns unsere Urkunden und Trostpreise. Zu alledem hatte man uns noch eine Minute hinzugedichtet, was, wie sich später herausstellte, ein Fehler der neu eingesetzten „Superwunder“ Zeitmessung (elektronisch) war. Mal sehen, ob nächstes Jahr wieder per Hand gestoppt wird....

 

Der Vollständigkeit halber sei noch gesagt, dass 21 von 39 Mannschaften einen Schnitt von über 45km/h fuhren. Betriebsradsportgruppen mit Breitensportcharakter wie die Unsrige fahren da einfach nur hinterher.

 

In diesem Sinne bleibt gesund und bis zum nächsten Jahr

Heiko

 

 

 Ein paar Eindrücke vom Rennen, die Wolfgang für uns festgehalten hat: 

 

 Der Vierer in noch vollständiger Formation. In der Reihenfolge Sebastian, Ali, Ernst und Heiko.

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Heiko beim Wechsel

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Zieldurchfahrt in reduzierter Formation mit bereits angespannterer Miene.    

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Noch 'ne Runde mehr und der gequälte Ausdruck bleibt

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Ok, nicht ganz vorne dabei, aber dennoch froh, angekommen zu sein.

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