30. April = Walburgisnacht. Wie angekündigt wollen wir heute etwas länger fahren und etwas in die Dunkelheit reinschmecken. Voller Überraschung sind 10 Radler am Start.

 Under Construction - Schaue einfach später nochmal vobei ...

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Auf den Bild sind wir zwar nur zu neunt, aber just als wir losfahren kommt der Andriy noch dazu. Perfekt, da wir in Zweier-Reihen fahren ist keiner allein.

Die ersten Kilometer sind etwas holprig. Schon nach 2km müssen wir kurz anhalten, dann nach gerade mal 14km ereilt uns ein Plattfuß. Der erste Tausch des gefühlsechten Schlauches wird mit ein deftigen Pfeifen nach den Aufpumpen belohnt. Also nochmal. Nun hält der Schlauch zum Glück seine Luft bis zum Schluss. Gücklicherweise sollen dies auch die einzige Panne für heute sein.

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Auf den kürzesten Weg radeln wir nach Süden, d.h. wir durchqueren Oberfürberg anstatt Cadolzburg. Weniger Verkehr und weniger km. Nur bei Oberasbach ist es etwas lebhafter. Dann wird es wieder ländlich.

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Am Reichelsdorfer Keller bleiben wir kurz an der Radrennbahn stehen. Vielmehr an die Reste der Radrennbahn. Die Bagger haben zum größten Teil schon den Rundkurs abgerissen. Nur noch einige wenige Meter von der Steilwandkurve stehen noch.

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 In Katzwang queren wir wieder den Kanal. Die Straße ist aufgrund einer Baustelle gesperrt, was aber für uns Radler keine Barriere darstellt. Umso besser für uns, denn nun ist die Straße quasi verkehrsfrei. Dann kurzes Stück Hauptstraße und dann wieder sind auf einer Nebenstrecke direkt am Kanal.

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Einen zweiten (und letzten) Verfahrer leiste ich mir kurz vor Wendelstein und dann geht es über Ochenbruck weiter ins Schwarzach-Tal. Hier wartet der erste ernstzunehmende Anstieg auf uns. Sind wir bis jetzt tatsächlich immer kompakt in Zweier-Reihen gefahren, so wählt nun jeder sein eigenes Tempo, um die Rampe hochzukommen. Oben warten wir aufeinander und  machen eine kurze Pause. Die Sonne neigt sich und es wird merklich kühler. Der ein oder andere zieht sich etwas wärmer an.

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 Mehr als die Hälft ist geschafft, als wir die Raps-Felder bei Penzendorf passieren. Der Raps blüht dieses Jahr früher als sonst. Es ist nach 20 Uhr un der Verkehr lässt merklich nach. Nun radeln wir auf der Hauptstraße anstatt auf den schmalen Radweg und kommen so schneller voran.

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 Als wir in Diepersdorf vorbeifahren, geht die Sonne unter. Zum Glück kühlt es nicht gleichzeitig brutal ab, so dass wir weiterhin in kurzen Hosen fahren können.

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Husch, husch wir wollen heim. Der leicht abschüssige Radweg nach Schwaig erleichtert uns dabei. Schnell sind wir in Behringersdorf und müssen nun noch hoch zum Kalchreuther Höhenzug. Nach dem wir den Wald verlassen haben, ist es dunkel geworden und der Mond scheint.

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 Wir verlangsamen unser Tempo, damit alle mitkommen. Am Anstieg hoch nach Tauchersreuth fährt wieder selbst sein Tempo. Aus der Ferne sehe ich bald nur noch die Rücklichter der Vorausfahrenden, sowie die leuchtenden Warnwesten. Ein Appell an alle: Macht Euch sichtbar! Eine Warnweste / Reflektoren helfen wahnsinnig. Es geht um Eure Gesundheit!

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 Wenn wir im Verband fahren, dann sehen entgegenkommende Autos nur unsere vielen Scheinwerfer und können das Lichtermeer schwer einordnen und fahren daher vvorsichtiger an uns vorbei.

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 In Tauchersgreuth sammeln wir uns wieder und radeln die letzten Meter bis zum Kalchreuther Kreisverkehr gemeinsam. Jeder ist gut mitgekommen. Keine Ausfälle (abgesehn von zwei kaputten Schläuche). Hier trennen sich unsere Wege. Die Hälfte fährt runter nach Neunhof, die andere nach Weiher. Kurz vor 22 Uhr sind wir wieder in Erlangen. Mit Rainer radel ich noch bis Baiersdorf, dann heißt es alleine durch die Nacht.

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Zum Glück ist am nächsten Tag ein Feiertag. In einer normalen Arbeitswoche wäre eine solche Tour für mich zu anspruchsvoll. So aber, hat sie wirklich Spaß gemacht.
Mein Navi verrät mir, dass wir einen Schnitt von 22.3 km/h inkl. Pausen gefahren sind. Auf jeden Fall schneller als eine Schnecke.

Ciao, bis nächste Woche

Roland

 

 

 

Route:

 

 

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