Wir wollten nachschauen, ob die Pegnitzquelle noch Wasser liefert, oder wieder trockengefallen ist.

Wir fahren Richtung Pretzfeld ins Trubachtal. An der Querverbindung vor Kersbach kommen wir mitten durch die Vorbereitungen für einen Schüler-Triathlon. Wir hätten schon mitmachen können – aber ohne Badehose ging das nicht. An der Deponie bei Gosberg picken wir noch drei Neunkirchener auf und sind dann insgesamt 13 Personen.
Über Schlehenmühle fahren wir einen der längsten Anstiege der „Fränkischen“ (immerhin ca.7 km) und treffen bei Kleingesee auf die Route der letzten Etappe der M26-Friedensfahrt (nein, nicht das ehemalige Radrennen der Ostblockstaaten). Zwischen Willenreuth und Willenberg ist die Straße wegen Bauarbeiten gesperrt. Wir ignorieren das wie üblich und werden prompt vom Baustellenleiter, der uns zufällig entgegenfährt, freundlich aber bestimmt ermahnt. Trotzdem dürfen wir weiterfahren.
Die Pegnitzquelle ist tatsächlich komplett trocken, was in den letzten Jahren immer häufiger der Fall ist. Nur im Quelltopf steht noch ein Wasserrest. Weiter im Ort führt die Pegnitz dann plötzlich wieder Wasser. Das verdankt sie der Fichtenohe, die im Wald bei Lindenhardt, unweit der Rotmainquelle entspringt, und nach dem Zusammenfluss mit der kurzen Pegnitz ihren Namen abgeben muss.


In der Bäckerei Rippl werden wir mit belegten Brötchen und frisch gebackenen Kuchen gut versorgt. Auf dem Rückweg durch den Veldensteiner Forst über Plech und Schermshöhe reiht sich eine Welle an die andere. Auf der Höhe über Gräfenberg ist des dann geschafft. Schließlich noch ein neuer Weg zwischen Wölfersdorf und Kemmathen, den wir noch nie (?) gefahren sind.



Wolfgang S